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Gedenkveranstaltung für „Euthanasie“-Opfer aus Sachsenheim

Auf dem Bild ist ein tisch zu sehen. AUf dem Tisch stehen mehrere Teelichter, ein Bild einer jungen Frau, ein Blumenstrauß und ein Bilderrahmen mit mehreren Namen.

Am Dienstag, dem 16. Juni 2026 fand im Lichtensterngymnasium in Sachsenheim eine Gedenkveranstaltung für Frida Hartmann und weitere Opfer der „Euthanasie“-Verbrechen aus Sachsenheim statt. Die Veranstaltung wurde von Louisa Glemser, einer Schülerin des Lichtensterngymnasiums geplant und organisiert.

Auf dem Podium sprachen Dorothea Kiefner, Nachfahrin von Lydia Vogelgsang aus Sachsenheim, die in Grafeneck ermordet wurde, Rosemarie Muth von der Schwerhörigenseelsorge der evangelischen Landeskirche in Württemberg, Hermann Albrecht vom Historischen Verein Sachsenheim und Daniel Hildwein von der Gedenkstätte Grafeneck. Neben Fragen zu Grafeneck und den Verbrechen der Nazis wurde dabei auch über die Situation von Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen und dem Stand der Inklusion in unserer heutigen Gesellschaft diskutiert.

Für den würdigen musikalischen Rahmen sorgten das Vokalensemble des Lichtensterngymnasiums und ein Chor des Aktion MITEINANDER – Projekt EINFACH SINGEN e.V. aus Sachsenheim. Zum Abschluss wurde ein Korbiniansapfel im Gedenken an die Sachsenheimer Opfer der NS-„Euthanasie“-Verbrechen gepflanzt. Wir danken Louisa Glemser ganz herzlich dafür, dass wir Teil dieser schönen und wichtigen Veranstaltung sein durften.

Bild von Werner Kuhnle

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